„Ein deutliches Plus für die Gesellschaft“

Dass sich die Behindertenwerkstätten nicht verstecken brauchen, hat eine Studie der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gezeigt.

Sie hat bundesweit deren volkswirtschaftlichen Nutzen analysiert.

Deutschlandweit generieren die Werkstätten demnach direkt und indirekt eine Nachfrage von etwa sechs Milliarden Euro. (Stand 2016)


Eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) muss eine „angemessene berufliche Bildung“ anbieten.

Die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit der dort beschäftigten Menschen soll erhalten, entwickelt, erhöht oder wiedergewonnen werden, wobei gleichzeitig auch deren Persönlichkeitsentwicklung ermöglicht werden soll (§ 136 SGB IX).

Außerdem hat die Werkstatt auch eine Beschäftigung zu einem der Leistung angemessenen Arbeitsentgelt aus den Arbeitsergebnissen anzubieten.

Desweiteren soll die Werkstatt nach wirtschaftlichen Grundsätzen geführt werden und dem dort Beschäftigten im Arbeitsbereich ein Entgelt zahlen.

Dies beinhaltet, dass die Werkstatt auch gewerbliche und private Kunden, die Waren und Dienstleistungen bei ihr anfordern, zufriedenstellen muss, um einen entsprechenden Umsatz zu gewährleisten.

Das auszuzahlende Entgelt wird aus dem Arbeitsergebnis nach Abzug einer Lohnrücklage und einer Investitionsrücklage gebildet.

Der Hauptauftrag der Werkstätten ist die Reha- und Integrationsaufgabe, die „Teilhabe am Arbeitsleben“ für Menschen mit Behinderung.

Mit diesem Hauptauftrag erzielen die Werkstätten 70 bis 90 % ihrer Erlöse.


Unterstützen auch Sie durch den Kauf einer der in dieser Kategorie angebotenen Produkte die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen.

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